Google Ads richtig nutzen

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Mit der richtigen Strategie können Unternehmen auf Google zielgerichtet Werbung schalten. Für viele ist die Suchmaschine ein Buch mit sieben Siegeln, dabei erreichen Sie Ihre Zielgruppe hier genau in dem Moment, in dem sie sucht, was Sie anbieten. Hier ein kurzer Überblick, warum das so ist.

Google Ads für mehr Sichtbarkeit Ihrer Website

Im Jahr 2021 sollte klar sein: Jedes Unternehmen braucht eine eigene Website. Sie ist die Visitenkarte der Neuzeit. Niemand kramt heute noch umständlich im Geldbeute nach einem Stück Papier mit einer Telefonnummer drauf. Nahezu jeder tippt in sein Smartphone kurz ein, wonach er sucht. Erlandet automatisch bei Google und damit bei einer Auflistung der scheinbar am besten passenden Dienstleistungen oder Produkte für seine Bedürfnisse.

Damit auch Ihre Website hier an der richtigen Stelle (oder überhaupt) aufgelistet wird, gibt es Google Ads. Mit Google Ads erreichen Sie Sichtbarkeit im Internet. Denn: Nur wer gesehen wird, existiert auch.

Ads in der Google-Suche

Wer auf Google sucht, der weiß eigentlich schon, wonach er sucht. Und das macht einen erheblichen Unterschied in der Gestaltung der Werbeanzeigen. Während auf Facebook und Co. Bedürfnisse getriggert werden, von denen die Nutzer eigentlich noch gar nichts wussten, schalten wir auf Google Werbung für die, die „Paris Kurztrip“ eingeben, weil sie einen Kurztrip nach Paris planen. Das spielt Unternehmen in die Karten, denn Sie können Ihre Kunden genau da abholen, wo sie gerade sind. Sie können gezielt werben. Der Nutzer sucht Infos zu einem Kurztrip nach Paris und bekommt bei seiner Suche Angebote von Reiseveranstaltern für drei Tage in Paris angezeigt.

Je genauer, desto besser

Wer auf Google wirbt, sollte sich vorher sehr genau überlegen, wen er mit seinem Produkt erreichen möchte. Auch das Remarketing funktioniert über sehr gezielte Werbung. Neben Display- und Shopping-Ads eigenen sich da natürlich auch die Sozialen Netzwerke. Die Message: „Das hat dich interessiert. Bleib dran.“ 

Wer einmal „Paris Kurztrip“ gegoogelt hat, wird auf den Folgeseiten und in den Sozialen Medien immer wieder auf Anzeigen mit Reisetipps nach Paris treffen. Diese Werbung erinnert ihn daran, dass er doch eigentlich einen Kurztrip nach Paris unternehmen wollte und dass er bei seinen Recherchen hierzu Ihre Seite schon einmal angesehen hat. Im besten Fall kehrt er zurück und bucht seine Reise. Wichtig ist darum die Vorbereitung der Kampagne, das Format aber auch die Kanäle, in denen die Ads später ausgespielt werden sollen.

Formate und Kanäle für Google Ads

Wahrscheinlich kennen Sie nahezu alle Google-Werbeformate, weil Sie regelmäßig mit Ihnen konfrontiert werden. Video-Ads auf YouTube, Banner-Ads im Display Netzwerk, Shopping-Ads in der Seitenleiste, Social-Media-Ads auf Facebook, Instagram und Co. und natürlich die Anzeigen in der Google-Suche. Die ersten drei Suchergebnisse für „Paris Kurztrip“ sind nicht organisch und darum auch als Anzeigen gekennzeichnet. Sie sind das Erste, was der Nutzer sieht. Wer hier steht, bekommt die meiste Aufmerksamkeit. Während in der Google-Suche vor allem der Text prägnant und auf den Punkt das liefern sollte, was der Nutzer sucht, spielen bei den anderen Ads die Bilder bzw. Animationen und Videos eine erhebliche Rolle. Hier erinnert vor allem das Bild vom Eifelturm den Nutzer daran, dass Paris eine unglaubliche Stadt ist, die er schon immer besuchen wollte und dass er seinen Kurztrip dahin endlich auf Ihrer Website planen wollte. 

Der Qualitätsfaktor

Die Anzeigen in Google Ads funktionieren über Gebote. Wie bei einer Auktion buhlen alle um den ersten Platz. Wer aber glaubt, dass der Meistbietende immer ganz oben steht, der irrt. Denn wenn der Inhalt der Anzeige – und vor allem das Keyword – nicht passt, hilft kein Geld der Welt. Google nennt das den Qualitätsfaktor und der berechnet sich aus dem Gebot, demAnzeigeninhalt und dem Content der angesteuerten Website. Wenn ein Anzeigentext sowohl in Titel als auch in Beschreibung mehr oder weniger „Geld, Geld, Geld“ lautet, die angesteuerte URL sowie der Inhalt der Website aber ganz klar Urlaubsreisen als Thema ausgibt und auch das Keyword „Urlaubsreisen“ ist, stimmen Anzeige und Website nicht überein und der Qualitätsfaktor sinkt. Die Position in der Suchmaschine verliert folglich auch – ganz gleich, wie hoch das Gebot ist.

Fazit

Google möchte den User mit einer positiven Erfahrung zurücklassen. Der User soll bei Google finden, was er sucht. Ansonsten fällt das auf die Suchmaschine zurück. Also scannt Google Websites und Anzeigen nach relevanten Inhalten, nach den Keywords und vielem mehr. Wenn das allesstimmig istlandet man auch dann ganz vorne, wenn man keine großen Summen ausgibt. Google hat dazu übrigens auch einen eigenen Begriff: ROTN. Relevant. Original. Transparent. Navigationsfreundlich. Wer sich daran hält, erreicht mit Google Ads seine Kunden.

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